Glaubenssätze

Es lebt und lernt sich besser mit Vertrauen und Spaß!

Viele Menschen, meist je älter desto ausgeprägter, haben gelernt, dass Lernen etwas sehr ernstes und sehr schweres ist – ja, zu sein hat. Denn ohne den nötigen Ernst kann man schließlich nicht lernen. Pauken, pauken, pauken, mit dem Damokles-Schwert der schlechten Noten und der möglichen Bestrafung über sich – so haben viele Generationen lernen gelernt und erlebt.

Heute wissen wir aber: „Das Gehirn ist ein Beziehungsorgan!“
(Dr. Thomas Fuchs, Psychiater und Philosph)

Das bedeutet für den Kontext des Lernens: je wohler sich ein Lernender fühlt, je mehr Freude er an der Tätigkeit an sich hat, je öfter er lacht und je freier er Lernen von irgendwelchen Bewertungen seiner Person erlebt, desto effizienter und erfolgreicher wird sein Lernen sein. Deshalb sorge ich in meinem Lerncoaching für eine Atmosphäre des Wohlfühlens, arbeite sehr spielerisch und individuell auf die Vorlieben meines Klienten abgestimmt- und ermutige dies zuhause beim Lernen ebenfalls so zu gestalten.

Das Gegenteil von schnell ist nicht nur langsam, sondern auch genau.

Was ich damit sagen will, ist folgendes: In jeder vermeintlichen Schwäche steckt eine Stärke und es lohnt sich, den Blick darauf zu richten. Jemand der zum Beispiel sehr schnell arbeitet, kann unmöglich so genau arbeiten wie jemand der ein bisschen langsamer arbeitet. Welche Qualität gefragt ist, hängt dabei stark von der Tätigkeit ab. Und idealerweise hat man die Wahl und kann sich zwischen den Polen je nach momentaner Anforderung einpendeln. Im Coaching arbeite ich mit den Klienten, auch den kleinen Klienten, an der Lösung von behindernden Glaubenssätzen, der Erweiterung der eigenen Sicht und der Entdeckung der inneren, oft verborgenen, Ressourcen.

Funktioniert etwas, mach weiter so!
Funktioniert etwas nicht, dann tu etwas anderes!

Normalerweise machen Menschen, wenn etwas nicht funktioniert, das gleiche noch öfter, nur mit mehr Anstrengung. Je größer jedoch die Flexibilität und Freude am Ausprobieren ist, desto schneller und leichter stellen sich Erfolge ein. Deshalb zielt Coaching, auch Lerncoaching, auch immer darauf, dem Klienten mehr Handlungsoptionen und damit eine größere Flexibilität zur Verfügung zu stellen. Damit folgendes Sprichwort keinesfalls mehr Gültigkeit haben muss: „Dumm ist, wer immer wieder dasselbe versucht und erwartet, dass etwas anderes dabei herauskommt!“

Das Verhalten einer Person ist nicht die Persönlichkeit.

Dieses berühmte NLP-Axiom ist im Coaching- Bereich in meinen Augen eines der Wichtigsten. Hier wird deutlich gemacht, dass die Persönlichkeit eines Menschen und das Verhalten nicht dasselbe ist. Während ein bestimmtes Verhalten, zum Beispiel zu spät kommen, als negativ erlebt werden kann, so sollte die Person, die dieses Verhalten zeigt, dennoch respektiert und akzeptiert werden. Gerade bei der Erziehung von Kindern spielt dieser Gedanke eine wichtige Rolle. Das Kind sollte bei aller Kritik an seinem Verhalten immer das Gefühl haben, dass es geliebt und wertgeschätzt wird, egal was es macht oder gemacht hat. Dadurch bewahren wir selbst in turbulenten Zeiten eine gute Beziehung zu unseren Kindern.